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    <title>Marcus Modus DBT Podcast</title>
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    <description>DBT im Alltag – mit Marcus Modus. Was hilft, wenn Gefühle überwältigen, Gedanken kreisen oder ein Streit eskaliert? Jede Folge greift eine konkrete Alltagssituation auf und erklärt passende Skills aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) nach Marsha M. Linehan: Achtsamkeit, Stresstoleranz, Emotionsregulation und zwischenmenschliche Fertigkeiten.

Marcus trägt römische Tunika und Goldkranz, hat die Gelassenheit seines berühmten Vorfahren aber nicht geerbt. Deshalb probiert er die Skills selbst aus – mit Humor, Rückschlägen und neuen Perspektiven.

Hier hörst du die Audiospuren der deutschsprachigen Marcus-Videos. Links zu den zugehörigen öffentlichen YouTube-Videos findest du in den Folgenbeschreibungen.

Kein Ersatz für Therapie, sondern Anregungen und Handwerkszeug für den Alltag.</description>
    <itunes:summary>DBT im Alltag – mit Marcus Modus. Was hilft, wenn Gefühle überwältigen, Gedanken kreisen oder ein Streit eskaliert? Jede Folge greift eine konkrete Alltagssituation auf und erklärt passende Skills aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) nach Marsha M. Linehan: Achtsamkeit, Stresstoleranz, Emotionsregulation und zwischenmenschliche Fertigkeiten.

Marcus trägt römische Tunika und Goldkranz, hat die Gelassenheit seines berühmten Vorfahren aber nicht geerbt. Deshalb probiert er die Skills selbst aus – mit Humor, Rückschlägen und neuen Perspektiven.

Hier hörst du die Audiospuren der deutschsprachigen Marcus-Videos. Links zu den zugehörigen öffentlichen YouTube-Videos findest du in den Folgenbeschreibungen.

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    <itunes:author>Marcus Modus</itunes:author>
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    <item>
      <title>Aufschieben ist kein Willensproblem — es sind vier</title>
      <description>Du arbeitest seit Wochen an deiner Motivation — und die Sache liegt immer noch da.
Vielleicht arbeitest du an der falschen Frage.

Aufschieben ist kein einzelnes Problem, sondern vier verschiedene. Und die Frage,
an der du hängst, ist fast nie die, an der du arbeitest.

Marcus hat seiner Nachbarin versprochen, einen Brief zu schreiben. Sechs Wochen
später liegt die Mappe noch da. In dieser Folge geht er die vier Fragen durch, die
in der Verhaltenstherapie auseinanderhalten, warum wirksames Verhalten ausblieb —
und findet seine Stelle an einem anderen Punkt, als er dachte.

Ein Hinweis, der hierher gehört: Aufschieben ist hier ein Verhalten mit vier
prüfbaren Ursachen — kein Krankheitszeichen. Wenn du merkst, dass du nicht an einer
der vier Fragen hängst, sondern darunter, dann ist das kein Grund für eine bessere
Folge, sondern für ein Gespräch mit einem Menschen, der dafür ausgebildet ist.

#prokrastination #aufschieben #dbt

Video zur Folge auf YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=9I0swCOHmog</description>
      <itunes:summary>Du arbeitest seit Wochen an deiner Motivation — und die Sache liegt immer noch da.
Vielleicht arbeitest du an der falschen Frage.

Aufschieben ist kein einzelnes Problem, sondern vier verschiedene. Und die Frage,
an der du hängst, ist fast nie die, an der du arbeitest.

Marcus hat seiner Nachbarin versprochen, einen Brief zu schreiben. Sechs Wochen
später liegt die Mappe noch da. In dieser Folge geht er die vier Fragen durch, die
in der Verhaltenstherapie auseinanderhalten, warum wirksames Verhalten ausblieb —
und findet seine Stelle an einem anderen Punkt, als er dachte.

Ein Hinweis, der hierher gehört: Aufschieben ist hier ein Verhalten mit vier
prüfbaren Ursachen — kein Krankheitszeichen. Wenn du merkst, dass du nicht an einer
der vier Fragen hängst, sondern darunter, dann ist das kein Grund für eine bessere
Folge, sondern für ein Gespräch mit einem Menschen, der dafür ausgebildet ist.

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Video zur Folge auf YouTube:
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      <pubDate>Tue, 13 Oct 2026 08:12:33 +0000</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Kränkung: Wie du dich schützt, ohne selbst abzuwerten</title>
      <description>Marcus sitzt mit vier Kolleginnen und Kollegen im Besprechungsraum und erklärt einen Vorschlag. Etwas zu vorsichtig vielleicht, aber er erklärt ihn. Dann sagt ein Kollege vor allen anderen: "Das war ja wieder typisch." Mehr nicht. Fünf Wörter. Und sein Körper behandelt sie, als hätte jemand einen Eimer Eiswasser über ihn gekippt.

Zwei Sekunden später heißt es im Kopf nicht mehr "Das war unfreundlich", sondern "Alle hier halten mich für unfähig". Genau diesen Unterschied macht diese Folge wieder auf – ohne die Verletzung kleinzureden.

Der erste Schritt ist, nichts zu tun. Der Impuls ist Information, keine Handlungsanweisung, und der Reflex bietet nur zwei Ausgänge an: zurückschießen oder verschwinden. Keiner von beiden muss die Antwort bleiben.

Der zweite Schritt trennt zwei Spalten voneinander: Was ist tatsächlich passiert, und was habe ich daraus gemacht? Ein Kollege hat vor anderen einen Satz gesagt – das ist die Beobachtung. "Alle halten mich für unfähig" ist die Deutung. Check the Facts heißt nicht, dass der Satz in Ordnung war. Der Kommentar kann respektlos gewesen sein, und die Totaldeutung bleibt trotzdem eine Deutung. Beides ist gleichzeitig wahr.

Danach kommt die Abwägung: Was steht hier eigentlich auf dem Spiel – das Sachziel, die Beziehung oder der Selbstrespekt? Meistens nicht alles gleichzeitig und selten in derselben Reihenfolge. Für den Selbstrespekt steht FAST: fair bleiben, sich nicht übermäßig entschuldigen, bei den eigenen Werten bleiben, wahrhaftig sein. Am Ende steht ein Satz, der eine Grenze zieht, ohne zurückzuschlagen.

Diese Folge stellt keine Diagnose über die andere Person. Sie nennt niemanden narzisstisch, toxisch oder absichtlich manipulativ. Sie behauptet auch nicht, dass der Kommentar harmlos war, und sie verlangt nicht, dass du ihn ansprichst. Eine reale Grenzverletzung braucht eine Grenze oder eine Lösung, nicht bloß eine ruhigere Innensicht. Selbstschutz ist kein Gegenangriff, und jemanden zu verstehen heißt nicht, ihm zuzustimmen.

Mobbing, Gewalt, Missbrauch, akute Gefährdung und schwere Traumafolgen sind damit nicht behandelt. Dort stehen Schutz und Unterstützung an erster Stelle.

Diese Folge ersetzt keine Therapie und keine individuelle Beratung. Wenn es dir akut schlecht geht, wende dich an ärztliche oder therapeutische Hilfe. Telefonseelsorge (kostenlos, rund um die Uhr): 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.

Quellen: Marsha M. Linehan, DBT Skills Training Manual. Emotion Regulation, Handout 8 (Check the Facts) sowie Handout 10 und 11 (Opposite Action); Interpersonal Effectiveness, Handout 7 (FAST) und Handout 6 (GIVE). Kränkung selbst ist ein deutscher Alltagsbegriff und kein benannter DBT-Skill.

Musik und Toneffekte: instrumentale Beds und Cues aus einer lizenzdokumentierten Medienbibliothek.

Auch als Video auf meinem Kanal.

Video zur Folge auf YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=F0bjYWLT8kg</description>
      <itunes:summary>Marcus sitzt mit vier Kolleginnen und Kollegen im Besprechungsraum und erklärt einen Vorschlag. Etwas zu vorsichtig vielleicht, aber er erklärt ihn. Dann sagt ein Kollege vor allen anderen: "Das war ja wieder typisch." Mehr nicht. Fünf Wörter. Und sein Körper behandelt sie, als hätte jemand einen Eimer Eiswasser über ihn gekippt.

Zwei Sekunden später heißt es im Kopf nicht mehr "Das war unfreundlich", sondern "Alle hier halten mich für unfähig". Genau diesen Unterschied macht diese Folge wieder auf – ohne die Verletzung kleinzureden.

Der erste Schritt ist, nichts zu tun. Der Impuls ist Information, keine Handlungsanweisung, und der Reflex bietet nur zwei Ausgänge an: zurückschießen oder verschwinden. Keiner von beiden muss die Antwort bleiben.

Der zweite Schritt trennt zwei Spalten voneinander: Was ist tatsächlich passiert, und was habe ich daraus gemacht? Ein Kollege hat vor anderen einen Satz gesagt – das ist die Beobachtung. "Alle halten mich für unfähig" ist die Deutung. Check the Facts heißt nicht, dass der Satz in Ordnung war. Der Kommentar kann respektlos gewesen sein, und die Totaldeutung bleibt trotzdem eine Deutung. Beides ist gleichzeitig wahr.

Danach kommt die Abwägung: Was steht hier eigentlich auf dem Spiel – das Sachziel, die Beziehung oder der Selbstrespekt? Meistens nicht alles gleichzeitig und selten in derselben Reihenfolge. Für den Selbstrespekt steht FAST: fair bleiben, sich nicht übermäßig entschuldigen, bei den eigenen Werten bleiben, wahrhaftig sein. Am Ende steht ein Satz, der eine Grenze zieht, ohne zurückzuschlagen.

Diese Folge stellt keine Diagnose über die andere Person. Sie nennt niemanden narzisstisch, toxisch oder absichtlich manipulativ. Sie behauptet auch nicht, dass der Kommentar harmlos war, und sie verlangt nicht, dass du ihn ansprichst. Eine reale Grenzverletzung braucht eine Grenze oder eine Lösung, nicht bloß eine ruhigere Innensicht. Selbstschutz ist kein Gegenangriff, und jemanden zu verstehen heißt nicht, ihm zuzustimmen.

Mobbing, Gewalt, Missbrauch, akute Gefährdung und schwere Traumafolgen sind damit nicht behandelt. Dort stehen Schutz und Unterstützung an erster Stelle.

Diese Folge ersetzt keine Therapie und keine individuelle Beratung. Wenn es dir akut schlecht geht, wende dich an ärztliche oder therapeutische Hilfe. Telefonseelsorge (kostenlos, rund um die Uhr): 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.

Quellen: Marsha M. Linehan, DBT Skills Training Manual. Emotion Regulation, Handout 8 (Check the Facts) sowie Handout 10 und 11 (Opposite Action); Interpersonal Effectiveness, Handout 7 (FAST) und Handout 6 (GIVE). Kränkung selbst ist ein deutscher Alltagsbegriff und kein benannter DBT-Skill.

Musik und Toneffekte: instrumentale Beds und Cues aus einer lizenzdokumentierten Medienbibliothek.

Auch als Video auf meinem Kanal.

Video zur Folge auf YouTube:
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      <pubDate>Wed, 30 Sep 2026 13:08:49 +0000</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Mit Neid umgehen lernen: 3 einfache Schritte</title>
      <description>Du klatschst mit – und irgendwas in dir sagt: Das war eigentlich meine Arbeit. Das ist Neid.
In dieser Folge zeige ich, wie ich lerne, damit umzugehen, ohne mich dafür zu verurteilen.

Ich unterscheide Neid von Missgunst – ein Unterschied, der entscheidet, ob dein Gefühl ein
Warnsignal ist oder ein Problem. Und ich zeige drei Handgriffe, die mir helfen: trennen, erlauben,
zählen.

Diese Folge ersetzt keine individuelle Beratung oder Therapie.

#neid #missgunst #selbstreflexion

Video zur Folge auf YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=ewTnDXXnHaQ</description>
      <itunes:summary>Du klatschst mit – und irgendwas in dir sagt: Das war eigentlich meine Arbeit. Das ist Neid.
In dieser Folge zeige ich, wie ich lerne, damit umzugehen, ohne mich dafür zu verurteilen.

Ich unterscheide Neid von Missgunst – ein Unterschied, der entscheidet, ob dein Gefühl ein
Warnsignal ist oder ein Problem. Und ich zeige drei Handgriffe, die mir helfen: trennen, erlauben,
zählen.

Diese Folge ersetzt keine individuelle Beratung oder Therapie.

#neid #missgunst #selbstreflexion

Video zur Folge auf YouTube:
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      <pubDate>Thu, 17 Sep 2026 10:41:32 +0000</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Emotionale Erpressung – wenn aus einem Wunsch Druck wird</title>
      <description>Ist das noch ein Wunsch – oder schon Druck?

Diese Frage stellen Menschen unter fast jedem Beitrag über emotionale Erpressung. Beantwortet wird sie selten. Die meisten erklären, wie man einen Manipulator erkennt. Das hilft nur nicht, wenn man mitten in einer Beziehung steht und ehrlich nicht weiß, ob gerade jemand Druck macht – oder ob man selbst zu empfindlich ist.

Diese Folge geht einen anderen Weg. Sie prüft nicht Menschen, sondern Verhalten. Dafür braucht es nur eine einzige Frage, und die lässt sich an jeden Satz stellen:

Hängt die angekündigte Folge daran, ob ich mein Verhalten ändere?

Ein geäußertes Gefühl ist ein Gefühl. Eine Folge, die an eine Bedingung geknüpft ist, ist Druck. Der Unterschied ist klein und er entscheidet alles.

Ein Hinweis vorweg, der wichtiger ist als alles andere:
Wenn jemand mit Gewalt, mit Selbstverletzung oder mit seinem eigenen Leben droht, endet jedes Kommunikationswerkzeug. Dann braucht es professionelle Hilfe, und zwar sofort. In Deutschland ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenlos erreichbar: 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.

Worum es geht:
– warum ein Etikett wie „emotionale Erpressung" die Frage nicht beantwortet, sondern verdeckt
– der Prüfsatz, mit dem sich ein einzelner Satz einordnen lässt
– drei Alltagsfälle, an denen der Test durchgespielt wird – und die meisten spricht er frei
– die acht Verhaltensweisen, die Druck erzeugen
– warum diese Liste ursprünglich als Frage an einen selbst gedacht war
– wie man antwortet, ohne nachzugeben und ohne zurückzuschlagen

Fachliche Grundlage: die Fertigkeiten zur Beziehungswirksamkeit und zum Selbstrespekt aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie sowie die dort beschriebenen aversiven Interaktionsstrategien.

Das ganze Video mit Bildern: https://youtu.be/MN5i8bHO3Mk
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      <itunes:summary>Ist das noch ein Wunsch – oder schon Druck?

Diese Frage stellen Menschen unter fast jedem Beitrag über emotionale Erpressung. Beantwortet wird sie selten. Die meisten erklären, wie man einen Manipulator erkennt. Das hilft nur nicht, wenn man mitten in einer Beziehung steht und ehrlich nicht weiß, ob gerade jemand Druck macht – oder ob man selbst zu empfindlich ist.

Diese Folge geht einen anderen Weg. Sie prüft nicht Menschen, sondern Verhalten. Dafür braucht es nur eine einzige Frage, und die lässt sich an jeden Satz stellen:

Hängt die angekündigte Folge daran, ob ich mein Verhalten ändere?

Ein geäußertes Gefühl ist ein Gefühl. Eine Folge, die an eine Bedingung geknüpft ist, ist Druck. Der Unterschied ist klein und er entscheidet alles.

Ein Hinweis vorweg, der wichtiger ist als alles andere:
Wenn jemand mit Gewalt, mit Selbstverletzung oder mit seinem eigenen Leben droht, endet jedes Kommunikationswerkzeug. Dann braucht es professionelle Hilfe, und zwar sofort. In Deutschland ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenlos erreichbar: 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.

Worum es geht:
– warum ein Etikett wie „emotionale Erpressung" die Frage nicht beantwortet, sondern verdeckt
– der Prüfsatz, mit dem sich ein einzelner Satz einordnen lässt
– drei Alltagsfälle, an denen der Test durchgespielt wird – und die meisten spricht er frei
– die acht Verhaltensweisen, die Druck erzeugen
– warum diese Liste ursprünglich als Frage an einen selbst gedacht war
– wie man antwortet, ohne nachzugeben und ohne zurückzuschlagen

Fachliche Grundlage: die Fertigkeiten zur Beziehungswirksamkeit und zum Selbstrespekt aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie sowie die dort beschriebenen aversiven Interaktionsstrategien.

Das ganze Video mit Bildern: https://youtu.be/MN5i8bHO3Mk
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      <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 16:47:47 +0000</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Schamgefühle: Die zwei Fragen, die zeigen, ob sie recht hat</title>
      <description>Marcus steht in einer Umkleidekabine im Hallenbad und traut sich nicht hinaus. Draußen sind Leute, die er seit Jahren kennt. Keiner von ihnen würde ihn schief ansehen – das weiß er. Sein Körper weiß es nicht.

Scham behauptet etwas: Wenn die wüssten, wer ich bin, wollen sie mich nicht mehr. In dieser Folge wird diese Behauptung geprüft, statt ihr geglaubt zu werden. Zwei getrennte Fragen führen zu drei verschiedenen Wegen.

Die erste Frage ist nach außen gerichtet: Würden Menschen, die mir wichtig sind, mich wirklich ausschließen, wenn sie es wüssten? Nicht: Wäre es peinlich – sondern: Wäre ich draußen. Die zweite Frage ist nach innen gerichtet: Habe ich gegen meine eigenen Werte gehandelt? Zwei verschiedene Fragen, zwei verschiedene Antworten.

Je nachdem, wie sie ausfallen, öffnen sich drei Türen. Erste Tür: Die Scham hat unrecht, die Schuld hat recht – dann geht es um Verantwortung, Reparatur und den nüchternen letzten Arbeitsschritt, sich selbst zu vergeben. Zweite Tür: Weder Scham noch Schuld haben recht – dann heißt die Gegenbewegung sichtbar werden, aber dosiert: vor denen, die einen nicht fallen lassen, und mit dem Körper, nicht nur mit dem Vorsatz. Dritte Tür: Die Scham hat recht, das Risiko ist real – dann kommt kein "sei einfach mutig", sondern vier Möglichkeiten nebeneinander.

Diese Folge verlangt ausdrücklich nicht, dass du dich allen zeigst. Wo Ablehnung real droht, ist Verbergen eine legitime Möglichkeit – sie steht als eine von vier gleichwertigen Optionen in der Folge. Keine der vier ist Feigheit. Feigheit wäre, nie geprüft zu haben und trotzdem immer denselben Weg zu nehmen.

Hinweis zur Einordnung: Es geht hier um Scham als Alltagsgefühl und um die Frage, ob sie zur Lage passt. Traumafolgen, Gewalt, Missbrauch und Situationen mit tatsächlichem Ablehnungsrisiko sind damit nicht behandelt.

Diese Folge ersetzt keine Therapie und keine individuelle Beratung. Wenn es dir akut schlecht geht, wende dich an ärztliche oder therapeutische Hilfe. Telefonseelsorge (kostenlos, rund um die Uhr): 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.

Quellen: Marsha M. Linehan, DBT Skills Training Manual – Emotion Regulation, Handout 10 (Opposite Action) und Handout 11, Abschnitte "Shame" und "Guilt".

Musik: instrumental erzeugt mit Google Lyria. Toneffekte von freesound.org unter CC0 (Public Domain) – keine Namensnennung erforderlich.

Auch als Video auf meinem Kanal.
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      <itunes:summary>Marcus steht in einer Umkleidekabine im Hallenbad und traut sich nicht hinaus. Draußen sind Leute, die er seit Jahren kennt. Keiner von ihnen würde ihn schief ansehen – das weiß er. Sein Körper weiß es nicht.

Scham behauptet etwas: Wenn die wüssten, wer ich bin, wollen sie mich nicht mehr. In dieser Folge wird diese Behauptung geprüft, statt ihr geglaubt zu werden. Zwei getrennte Fragen führen zu drei verschiedenen Wegen.

Die erste Frage ist nach außen gerichtet: Würden Menschen, die mir wichtig sind, mich wirklich ausschließen, wenn sie es wüssten? Nicht: Wäre es peinlich – sondern: Wäre ich draußen. Die zweite Frage ist nach innen gerichtet: Habe ich gegen meine eigenen Werte gehandelt? Zwei verschiedene Fragen, zwei verschiedene Antworten.

Je nachdem, wie sie ausfallen, öffnen sich drei Türen. Erste Tür: Die Scham hat unrecht, die Schuld hat recht – dann geht es um Verantwortung, Reparatur und den nüchternen letzten Arbeitsschritt, sich selbst zu vergeben. Zweite Tür: Weder Scham noch Schuld haben recht – dann heißt die Gegenbewegung sichtbar werden, aber dosiert: vor denen, die einen nicht fallen lassen, und mit dem Körper, nicht nur mit dem Vorsatz. Dritte Tür: Die Scham hat recht, das Risiko ist real – dann kommt kein "sei einfach mutig", sondern vier Möglichkeiten nebeneinander.

Diese Folge verlangt ausdrücklich nicht, dass du dich allen zeigst. Wo Ablehnung real droht, ist Verbergen eine legitime Möglichkeit – sie steht als eine von vier gleichwertigen Optionen in der Folge. Keine der vier ist Feigheit. Feigheit wäre, nie geprüft zu haben und trotzdem immer denselben Weg zu nehmen.

Hinweis zur Einordnung: Es geht hier um Scham als Alltagsgefühl und um die Frage, ob sie zur Lage passt. Traumafolgen, Gewalt, Missbrauch und Situationen mit tatsächlichem Ablehnungsrisiko sind damit nicht behandelt.

Diese Folge ersetzt keine Therapie und keine individuelle Beratung. Wenn es dir akut schlecht geht, wende dich an ärztliche oder therapeutische Hilfe. Telefonseelsorge (kostenlos, rund um die Uhr): 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.

Quellen: Marsha M. Linehan, DBT Skills Training Manual – Emotion Regulation, Handout 10 (Opposite Action) und Handout 11, Abschnitte "Shame" und "Guilt".

Musik: instrumental erzeugt mit Google Lyria. Toneffekte von freesound.org unter CC0 (Public Domain) – keine Namensnennung erforderlich.

Auch als Video auf meinem Kanal.
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      <pubDate>Mon, 10 Aug 2026 16:40:56 +0000</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Schuldgefühle: Wann du etwas wiedergutmachen musst – und wann nicht</title>
      <description>Schuldgefühle sind kein Urteil, sondern eine Frage. Diese Folge zeigt, wie du prüfst, ob deine Schuld begründet ist – und was du je nach Antwort konkret tust.

Marcus hat an einem Abend zwei Dinge im Kopf: ein verlorenes geliehenes Buch und ein Nein, das er gesagt hat. Beide drücken gleich stark. Erst die Prüffrage „Habe ich gegen meine eigenen Werte gehandelt?" trennt sie. Bei echter Werteverletzung geht es um Benennen, Entschuldigen, Ersetzen, Vorbeugen und Konsequenzen annehmen – und danach um Vergeben und Loslassen, nicht um Selbstbestrafung. Wenn kein eigener Wert verletzt wurde, wird nichts wiedergutgemacht, sondern entgegengesetzt gehandelt.

Der Inhalt beruht auf den Fertigkeiten Tatsachen prüfen (Check the Facts) und Entgegengesetzt handeln (Opposite Action) aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie. Es geht um alltägliche Schuldkonflikte. Schuld nach Todesfällen, Gewalt, Zwang oder bei schwerer Depression gehört nicht in ein Erklärvideo, sondern zu jemandem, der zuhören kann. Diese Folge ist Information und kein Ersatz für individuelle Beratung oder Therapie.

Kapitel
00:00 Zwei Sachen, die gleich wehtun
00:33 Die eine Frage, die alles trennt
01:15 Reparieren heißt auftauchen
02:02 Warum Selbstbestrafung nichts repariert
02:40 Wenn niemand deine Werte verletzt hat
03:18 Entgegengesetzt handeln
03:49 Kein Urteil, eine Frage
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      <itunes:summary>Schuldgefühle sind kein Urteil, sondern eine Frage. Diese Folge zeigt, wie du prüfst, ob deine Schuld begründet ist – und was du je nach Antwort konkret tust.

Marcus hat an einem Abend zwei Dinge im Kopf: ein verlorenes geliehenes Buch und ein Nein, das er gesagt hat. Beide drücken gleich stark. Erst die Prüffrage „Habe ich gegen meine eigenen Werte gehandelt?" trennt sie. Bei echter Werteverletzung geht es um Benennen, Entschuldigen, Ersetzen, Vorbeugen und Konsequenzen annehmen – und danach um Vergeben und Loslassen, nicht um Selbstbestrafung. Wenn kein eigener Wert verletzt wurde, wird nichts wiedergutgemacht, sondern entgegengesetzt gehandelt.

Der Inhalt beruht auf den Fertigkeiten Tatsachen prüfen (Check the Facts) und Entgegengesetzt handeln (Opposite Action) aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie. Es geht um alltägliche Schuldkonflikte. Schuld nach Todesfällen, Gewalt, Zwang oder bei schwerer Depression gehört nicht in ein Erklärvideo, sondern zu jemandem, der zuhören kann. Diese Folge ist Information und kein Ersatz für individuelle Beratung oder Therapie.

Kapitel
00:00 Zwei Sachen, die gleich wehtun
00:33 Die eine Frage, die alles trennt
01:15 Reparieren heißt auftauchen
02:02 Warum Selbstbestrafung nichts repariert
02:40 Wenn niemand deine Werte verletzt hat
03:18 Entgegengesetzt handeln
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      <pubDate>Sat, 08 Aug 2026 20:38:07 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title>Selbstzweifel überwinden? Erst nachprüfen, ob der Satz überhaupt stimmt</title>
      <description>Selbstzweifel fühlen sich an wie ein Zustand. Meistens sind es Sätze – und einen Satz kann man gegen Fakten prüfen, statt ihn wegzureden.

Marcus bekommt an einem Nachmittag Kritik, die zutrifft. Er nickt, sagt „Ja, stimmt", und bis dahin ist alles erträglich. Was danach anfängt, kommt nicht mehr von außen: In vier Sekunden wird aus einer Sache, die er falsch gemacht hat, eine Sache, die er ist. Zwei Türen weiter sitzt jemand, der genau dabei helfen könnte. Er geht vorbei – weil Fragen ja beweisen würde, dass der Satz recht hat.

Die Dialektische Verhaltenstherapie führt vierundzwanzig solcher Sätze als Prüfliste, nicht als Diagnose. Sie stehen dort neben einem Arbeitsblatt, und das ist zum Nachprüfen da, nicht zum Abhaken. In dieser Folge kommen sechs davon vor – und einer wird tatsächlich nachgerechnet: zwei Spalten, dafür und dagegen, mit dem, was dieses Jahr wirklich passiert ist.

Dazu die Frage, die im Ratgebermarkt fast nie gestellt wird: Was, wenn die Kritik stimmt und trotzdem wehtut? Beides gleichzeitig auszuhalten, ist keine Schwäche der Logik, sondern der eigentliche Schritt.

Am Ende steht kein Trick und kein „drei Tipps gegen Selbstzweifel", sondern eine Prüfaufgabe – und die Beobachtung, dass ein Satz, der eine Bilanz von null zu drei hat, trotzdem behauptet, er kenne dich am besten.

Die Inhalte dienen der Psychoedukation und ersetzen keine psychotherapeutische oder medizinische Beratung.

Auch als Video: https://youtu.be/uLSiZlmaA2w
</description>
      <itunes:summary>Selbstzweifel fühlen sich an wie ein Zustand. Meistens sind es Sätze – und einen Satz kann man gegen Fakten prüfen, statt ihn wegzureden.

Marcus bekommt an einem Nachmittag Kritik, die zutrifft. Er nickt, sagt „Ja, stimmt", und bis dahin ist alles erträglich. Was danach anfängt, kommt nicht mehr von außen: In vier Sekunden wird aus einer Sache, die er falsch gemacht hat, eine Sache, die er ist. Zwei Türen weiter sitzt jemand, der genau dabei helfen könnte. Er geht vorbei – weil Fragen ja beweisen würde, dass der Satz recht hat.

Die Dialektische Verhaltenstherapie führt vierundzwanzig solcher Sätze als Prüfliste, nicht als Diagnose. Sie stehen dort neben einem Arbeitsblatt, und das ist zum Nachprüfen da, nicht zum Abhaken. In dieser Folge kommen sechs davon vor – und einer wird tatsächlich nachgerechnet: zwei Spalten, dafür und dagegen, mit dem, was dieses Jahr wirklich passiert ist.

Dazu die Frage, die im Ratgebermarkt fast nie gestellt wird: Was, wenn die Kritik stimmt und trotzdem wehtut? Beides gleichzeitig auszuhalten, ist keine Schwäche der Logik, sondern der eigentliche Schritt.

Am Ende steht kein Trick und kein „drei Tipps gegen Selbstzweifel", sondern eine Prüfaufgabe – und die Beobachtung, dass ein Satz, der eine Bilanz von null zu drei hat, trotzdem behauptet, er kenne dich am besten.

Die Inhalte dienen der Psychoedukation und ersetzen keine psychotherapeutische oder medizinische Beratung.

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      <pubDate>Fri, 07 Aug 2026 18:11:00 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title>Warum habe ich fast keine Freunde?</title>
      <description>Du kannst einer Gruppe von außen ansehen, ob sie dich hereinlässt — bevor du hingehst.

Die meisten Antworten auf „Warum habe ich keine Freunde?" erklären deinen Charakter. Diese Folge erklärt die Situation.

Es geht um vier Merkmale, an denen man eine offene von einer geschlossenen Gruppe unterscheidet. Um vier Anläufe, die zuverlässig scheitern — und warum sie scheitern. Und um den fünften, der aus drei Wörtern besteht.

Dazu: warum Nähe vor Sympathie kommt, warum „Gegensätze ziehen sich an" für die meisten von uns nicht stimmt, warum Ähnlichkeit unter Umständen sogar abstößt — und weshalb es klug ist, beim Kennenlernen nicht zuerst das Schwerste zu erzählen.

Für Erwachsene, die in einer neuen Stadt, nach einem Umzug, mit 30 oder mit 50 noch einmal von vorn anfangen. Und für alle, die schon zu lange glauben, es läge an ihnen.

Kapitel:
0:00 Anderthalb Meter Teppich
0:41 Die Frage, die ich falsch gestellt habe
1:22 Was ich zu lesen anfing
2:00 Nähe: einfach da sein
2:37 Ähnlichkeit — und der Mythos vom Gegensatz
3:29 Wenn Ähnlichkeit abstößt
4:17 Zwei Gespräche, ein Unterschied
5:45 Zwei Fehler, die ich gemacht habe
6:27 Vier Anläufe, vier Rückzüge
7:14 Woran man eine offene Gruppe erkennt
8:00 Der fünfte Weg
8:48 Was ich nicht verspreche

Die Grundlage stammt aus dem Fertigkeitentraining der Dialektisch-Behavioralen Therapie. Diese Folge ersetzt keine Therapie und keine Beratung.

Video zur Folge auf YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=VYwIG6OuyEQ</description>
      <itunes:summary>Du kannst einer Gruppe von außen ansehen, ob sie dich hereinlässt — bevor du hingehst.

Die meisten Antworten auf „Warum habe ich keine Freunde?" erklären deinen Charakter. Diese Folge erklärt die Situation.

Es geht um vier Merkmale, an denen man eine offene von einer geschlossenen Gruppe unterscheidet. Um vier Anläufe, die zuverlässig scheitern — und warum sie scheitern. Und um den fünften, der aus drei Wörtern besteht.

Dazu: warum Nähe vor Sympathie kommt, warum „Gegensätze ziehen sich an" für die meisten von uns nicht stimmt, warum Ähnlichkeit unter Umständen sogar abstößt — und weshalb es klug ist, beim Kennenlernen nicht zuerst das Schwerste zu erzählen.

Für Erwachsene, die in einer neuen Stadt, nach einem Umzug, mit 30 oder mit 50 noch einmal von vorn anfangen. Und für alle, die schon zu lange glauben, es läge an ihnen.

Kapitel:
0:00 Anderthalb Meter Teppich
0:41 Die Frage, die ich falsch gestellt habe
1:22 Was ich zu lesen anfing
2:00 Nähe: einfach da sein
2:37 Ähnlichkeit — und der Mythos vom Gegensatz
3:29 Wenn Ähnlichkeit abstößt
4:17 Zwei Gespräche, ein Unterschied
5:45 Zwei Fehler, die ich gemacht habe
6:27 Vier Anläufe, vier Rückzüge
7:14 Woran man eine offene Gruppe erkennt
8:00 Der fünfte Weg
8:48 Was ich nicht verspreche

Die Grundlage stammt aus dem Fertigkeitentraining der Dialektisch-Behavioralen Therapie. Diese Folge ersetzt keine Therapie und keine Beratung.

Video zur Folge auf YouTube:
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      <pubDate>Fri, 07 Aug 2026 11:10:50 +0000</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Du gibst nach, damit der andere bleibt. Am Ende gehst du.</title>
      <description>Bindungsangst wird fast immer aus einer Sicht erklärt: der des Menschen, der auf Abstand geht. Diese Folge erzählt die andere Seite — die des Menschen, der bleibt und dafür bezahlt.

Marcus gibt nach, damit sie nicht geht. Zweimal, dreimal, zwei Jahre lang. Er hält das für Rücksicht. Es ist ein Muster, und es hat einen Namen. Die Folge zeigt, was dieses Nachgeben mit ihm macht, warum es die Beziehung nicht rettet, und was er stattdessen tun kann: die Angst nicht wegdiskutieren, sondern durchrechnen — und die eine Frage stellen, die fast alle weglassen.

Kapitel:
00:00 Zwei Jahre nachgegeben — und trotzdem gegangen
00:52 Der Samstag: Ich kann dir auch helfen
01:06 Die Bestellung: Dann nehme ich dasselbe
01:45 Nachgeben kauft einen ruhigen Abend auf Kredit
02:34 Die Angst durchrechnen: ein Blatt, vier Spalten
03:02 Warum Nachgeben die Beziehung nicht rettet
03:37 Ihr Rückzug ist nicht mein Werk

Der Fachinhalt stammt aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie, aus dem Abschnitt über die Hürden zwischenmenschlicher Fertigkeiten. Diese Folge ist Information und Erfahrung, kein Ersatz für individuelle Beratung oder Therapie.

Video zur Folge auf YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=vxpmUKL9xLE</description>
      <itunes:summary>Bindungsangst wird fast immer aus einer Sicht erklärt: der des Menschen, der auf Abstand geht. Diese Folge erzählt die andere Seite — die des Menschen, der bleibt und dafür bezahlt.

Marcus gibt nach, damit sie nicht geht. Zweimal, dreimal, zwei Jahre lang. Er hält das für Rücksicht. Es ist ein Muster, und es hat einen Namen. Die Folge zeigt, was dieses Nachgeben mit ihm macht, warum es die Beziehung nicht rettet, und was er stattdessen tun kann: die Angst nicht wegdiskutieren, sondern durchrechnen — und die eine Frage stellen, die fast alle weglassen.

Kapitel:
00:00 Zwei Jahre nachgegeben — und trotzdem gegangen
00:52 Der Samstag: Ich kann dir auch helfen
01:06 Die Bestellung: Dann nehme ich dasselbe
01:45 Nachgeben kauft einen ruhigen Abend auf Kredit
02:34 Die Angst durchrechnen: ein Blatt, vier Spalten
03:02 Warum Nachgeben die Beziehung nicht rettet
03:37 Ihr Rückzug ist nicht mein Werk

Der Fachinhalt stammt aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie, aus dem Abschnitt über die Hürden zwischenmenschlicher Fertigkeiten. Diese Folge ist Information und Erfahrung, kein Ersatz für individuelle Beratung oder Therapie.

Video zur Folge auf YouTube:
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      <pubDate>Thu, 06 Aug 2026 19:16:20 +0000</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Innere Unruhe stoppen, ohne sich hinzulegen</title>
      <description>Jeder Rat gegen innere Unruhe fängt gleich an: hinlegen, Augen zu, tief atmen. Und genau das geht oft nicht — mitten im Büro, in einer Besprechung, um drei Uhr nachts.

Marcus erzählt einen Tag, an dem der Rat nicht passt, und was stattdessen half. Es geht um die TIPP-Skills aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie: vier körperliche Techniken, die über das Nervensystem wirken statt über den Kopf. Kaltes Wasser ins Gesicht löst den Tauchreflex aus und senkt den Puls in dreißig bis sechzig Sekunden. Zwei der vier Fertigkeiten lassen sich anwenden, ohne dass jemand etwas sieht. Und eine braucht zwanzig Minuten — das steht hier auch drin, weil es stimmt.

Kein Versprechen, dass die Unruhe danach weg ist. Marsha Linehan führt in ihrem Lehrbuch einen eigenen Abschnitt über die kurze Wirkdauer. Der Skill kauft ein Zeitfenster, in dem Denken wieder möglich wird. Was danach kommt, ist die Reihenfolge am Ende der Folge.

⚠ Wichtiger Hinweis: Kaltes Wasser senkt die Herzfrequenz schnell. Wer eine Herzerkrankung oder eine Kälteallergie hat, Medikamente nimmt, die den Puls senken, wer Atemprobleme, Bluthochdruck oder andere medizinische Probleme hat, schwanger ist oder eine Essstörung hat, klärt das vorher ärztlich ab. Jugendliche zusätzlich mit ihren Eltern. Niemals die Atmung absichtlich blockieren.

Innere Unruhe ist nicht immer eine Sache der Psyche. Wenn sie neu auftritt, wenn sie bleibt, wenn körperliche Beschwerden dazukommen: ärztlich abklären lassen. Ein Skill ersetzt keine Diagnose, und diese Folge ersetzt keine Therapie.

Kapitel
00:00 Warum der erste Rat nicht funktioniert
01:28 Der Punkt, an dem Nachdenken keine Option mehr ist
02:26 Kaltes Wasser und der Tauchreflex
02:59 Wichtig: für wen das nicht geeignet ist
03:36 Meditation ist nicht die schwächere Version
04:29 Was tun, wenn kein Waschbecken da ist
04:43 Atmung und Muskeln, ohne dass jemand etwas sieht
06:24 Bewegung: zwanzig Minuten, keine sechzig Sekunden
07:39 Drei Uhr nachts
08:51 Es kam zurück
09:28 Die Reihenfolge
10:10 Innere Unruhe ist nicht immer eine Sache der Psyche

Quellen: Marsha M. Linehan, DBT Skills Training Manual (2. Auflage, Kapitel 10, Distress Tolerance Handout 6/6a/6b); Matthew McKay et al., The Dialectical Behavior Therapy Skills Workbook; M. Sutor, Die Dialektisch Behaviorale Therapie.

Musik: eigens erzeugt (Google Lyria RealTime), instrumental. Übrige Geräusche: CC0 (freesound.org).

Auch als Video: https://youtu.be/3TQhtJE4rrg
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      <itunes:summary>Jeder Rat gegen innere Unruhe fängt gleich an: hinlegen, Augen zu, tief atmen. Und genau das geht oft nicht — mitten im Büro, in einer Besprechung, um drei Uhr nachts.

Marcus erzählt einen Tag, an dem der Rat nicht passt, und was stattdessen half. Es geht um die TIPP-Skills aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie: vier körperliche Techniken, die über das Nervensystem wirken statt über den Kopf. Kaltes Wasser ins Gesicht löst den Tauchreflex aus und senkt den Puls in dreißig bis sechzig Sekunden. Zwei der vier Fertigkeiten lassen sich anwenden, ohne dass jemand etwas sieht. Und eine braucht zwanzig Minuten — das steht hier auch drin, weil es stimmt.

Kein Versprechen, dass die Unruhe danach weg ist. Marsha Linehan führt in ihrem Lehrbuch einen eigenen Abschnitt über die kurze Wirkdauer. Der Skill kauft ein Zeitfenster, in dem Denken wieder möglich wird. Was danach kommt, ist die Reihenfolge am Ende der Folge.

⚠ Wichtiger Hinweis: Kaltes Wasser senkt die Herzfrequenz schnell. Wer eine Herzerkrankung oder eine Kälteallergie hat, Medikamente nimmt, die den Puls senken, wer Atemprobleme, Bluthochdruck oder andere medizinische Probleme hat, schwanger ist oder eine Essstörung hat, klärt das vorher ärztlich ab. Jugendliche zusätzlich mit ihren Eltern. Niemals die Atmung absichtlich blockieren.

Innere Unruhe ist nicht immer eine Sache der Psyche. Wenn sie neu auftritt, wenn sie bleibt, wenn körperliche Beschwerden dazukommen: ärztlich abklären lassen. Ein Skill ersetzt keine Diagnose, und diese Folge ersetzt keine Therapie.

Kapitel
00:00 Warum der erste Rat nicht funktioniert
01:28 Der Punkt, an dem Nachdenken keine Option mehr ist
02:26 Kaltes Wasser und der Tauchreflex
02:59 Wichtig: für wen das nicht geeignet ist
03:36 Meditation ist nicht die schwächere Version
04:29 Was tun, wenn kein Waschbecken da ist
04:43 Atmung und Muskeln, ohne dass jemand etwas sieht
06:24 Bewegung: zwanzig Minuten, keine sechzig Sekunden
07:39 Drei Uhr nachts
08:51 Es kam zurück
09:28 Die Reihenfolge
10:10 Innere Unruhe ist nicht immer eine Sache der Psyche

Quellen: Marsha M. Linehan, DBT Skills Training Manual (2. Auflage, Kapitel 10, Distress Tolerance Handout 6/6a/6b); Matthew McKay et al., The Dialectical Behavior Therapy Skills Workbook; M. Sutor, Die Dialektisch Behaviorale Therapie.

Musik: eigens erzeugt (Google Lyria RealTime), instrumental. Übrige Geräusche: CC0 (freesound.org).

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      <pubDate>Tue, 04 Aug 2026 18:17:26 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title>Grenzen setzen ist der Mittelweg zwischen Nachgeben und Streiten</title>
      <description>Grenzen setzen, ohne den anderen zu verletzen — und ohne dich selbst aufzugeben. Der DBT-Skill DEAR MAN, an einem durchgehenden Beispiel.

Die meisten Ratgeber zeigen, wie man eine Grenze durchsetzt. Kaum einer zeigt, wie man sie überhaupt findet. Dieses Video fängt deshalb bei den drei Fragen an, die vor jedem schwierigen Gespräch stehen — Ziel, Beziehung, Selbstachtung — und geht danach die sieben Schritte durch: beschreiben, ausdrücken, bitten, verstärken, beim Ziel bleiben, sicher auftreten, verhandeln. Dazu die Haltung, die die Beziehung hält, und der Teil, über den kaum jemand spricht: der Preis.

Am Ende steht kein Versprechen. Manchmal ist die Umgebung stärker als jede Fertigkeit — auch das steht so im Lehrbuch.

Dieses Video ist Wissensvermittlung und Erfahrung, kein Ersatz für individuelle Beratung oder Therapie.

Quellen: Marsha M. Linehan, DBT Skills Training Manual, Kapitel 8 (Interpersonelle Wirksamkeit).

Auch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=DO-zy_BdfqQ
</description>
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Die meisten Ratgeber zeigen, wie man eine Grenze durchsetzt. Kaum einer zeigt, wie man sie überhaupt findet. Dieses Video fängt deshalb bei den drei Fragen an, die vor jedem schwierigen Gespräch stehen — Ziel, Beziehung, Selbstachtung — und geht danach die sieben Schritte durch: beschreiben, ausdrücken, bitten, verstärken, beim Ziel bleiben, sicher auftreten, verhandeln. Dazu die Haltung, die die Beziehung hält, und der Teil, über den kaum jemand spricht: der Preis.

Am Ende steht kein Versprechen. Manchmal ist die Umgebung stärker als jede Fertigkeit — auch das steht so im Lehrbuch.

Dieses Video ist Wissensvermittlung und Erfahrung, kein Ersatz für individuelle Beratung oder Therapie.

Quellen: Marsha M. Linehan, DBT Skills Training Manual, Kapitel 8 (Interpersonelle Wirksamkeit).

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      <pubDate>Sun, 02 Aug 2026 10:00:00 +0000</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Streit in der Beziehung — was noch geht, wenn der andere dichtmacht</title>
      <description>Manchmal ist der Streit nicht das Problem. Sondern dass einer aufhört mitzumachen.

Marcus erzählt einen ganz normalen Abend, der eskaliert — und was danach half. Nicht, weil er die richtige Formulierung gefunden hätte, sondern weil er irgendwann aufgehört hat, die Sache gewinnen zu wollen.

Die vier Schritte am Ende stammen aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie nach Marsha Linehan (Handout 5a, "Applying DEAR MAN Skills to a Difficult Current Interaction"): beschreiben, aussprechen, bitten, verstärken.

Kein Versprechen, dass Streit damit aufhört. Bessere Fertigkeiten erhöhen die Wahrscheinlichkeit, gehört zu werden — eine Garantie sind sie nicht.

⚠ Dieses Video ist nicht für Situationen mit Gewalt, Bedrohung oder Erniedrigung gemacht. Wo das vorkommt, ist Gesprächstechnik nicht die richtige Antwort. Sicherheit kommt zuerst.

Quellen: Marsha M. Linehan, DBT Skills Training Manual (2. Auflage, Kapitel 8, Handout 5a); M. Sutor, Die Dialektisch Behaviorale Therapie (Kapitel 6); Matthew McKay et al., The Dialectical Behavior Therapy Skills Workbook.

Musik: eigens erzeugt (Google Lyria RealTime), instrumental. Atmosphäre "Stadt bei Tag": "City pasture" von klankbeeld (freesound.org), lizenziert unter CC BY 4.0. Alle übrigen Geräusche: CC0 (freesound.org).

Auch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=i1UmZHIogIA
</description>
      <itunes:summary>Manchmal ist der Streit nicht das Problem. Sondern dass einer aufhört mitzumachen.

Marcus erzählt einen ganz normalen Abend, der eskaliert — und was danach half. Nicht, weil er die richtige Formulierung gefunden hätte, sondern weil er irgendwann aufgehört hat, die Sache gewinnen zu wollen.

Die vier Schritte am Ende stammen aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie nach Marsha Linehan (Handout 5a, "Applying DEAR MAN Skills to a Difficult Current Interaction"): beschreiben, aussprechen, bitten, verstärken.

Kein Versprechen, dass Streit damit aufhört. Bessere Fertigkeiten erhöhen die Wahrscheinlichkeit, gehört zu werden — eine Garantie sind sie nicht.

⚠ Dieses Video ist nicht für Situationen mit Gewalt, Bedrohung oder Erniedrigung gemacht. Wo das vorkommt, ist Gesprächstechnik nicht die richtige Antwort. Sicherheit kommt zuerst.

Quellen: Marsha M. Linehan, DBT Skills Training Manual (2. Auflage, Kapitel 8, Handout 5a); M. Sutor, Die Dialektisch Behaviorale Therapie (Kapitel 6); Matthew McKay et al., The Dialectical Behavior Therapy Skills Workbook.

Musik: eigens erzeugt (Google Lyria RealTime), instrumental. Atmosphäre "Stadt bei Tag": "City pasture" von klankbeeld (freesound.org), lizenziert unter CC BY 4.0. Alle übrigen Geräusche: CC0 (freesound.org).

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    <item>
      <title>Aktives Zuhören mit 6 Stufen der Validierung</title>
      <description>Aktives Zuhören ist ein Anfang. Erst Validierung zeigt, warum eine Reaktion nachvollziehbar ist – ohne ihr zustimmen zu müssen.

In diesem Video zeigt Marcus die sechs Stufen der DBT-Validierung: aufmerksam bleiben, Gefühle benennen, nachfragen statt Gedanken lesen, Ursachen verstehen, den aktuellen Kontext anerkennen und auf Augenhöhe reagieren. Dazu gehört auch Selbstvalidierung: sich ernst nehmen, ohne sich aus Kritik oder Verantwortung herauszureden.

Das Video vermittelt psychoedukative Inhalte und ersetzt keine individuelle Beratung oder Therapie.

Auch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=_vuRGEBDbJw
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      <itunes:summary>Aktives Zuhören ist ein Anfang. Erst Validierung zeigt, warum eine Reaktion nachvollziehbar ist – ohne ihr zustimmen zu müssen.

In diesem Video zeigt Marcus die sechs Stufen der DBT-Validierung: aufmerksam bleiben, Gefühle benennen, nachfragen statt Gedanken lesen, Ursachen verstehen, den aktuellen Kontext anerkennen und auf Augenhöhe reagieren. Dazu gehört auch Selbstvalidierung: sich ernst nehmen, ohne sich aus Kritik oder Verantwortung herauszureden.

Das Video vermittelt psychoedukative Inhalte und ersetzt keine individuelle Beratung oder Therapie.

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      <pubDate>Sat, 01 Aug 2026 10:00:00 +0000</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Geschwisterstreit ohne Sieger (in 5 Schritten) | DBT Skills</title>
      <description>Ich sitze seit zwanzig Minuten im Auto vor meinem Elternhaus.

Nicht, weil ich nicht reinwill. Sondern weil ich einen Satz im Mund habe, mit dem ich meinen Bruder verliere.

Unsere Mutter kann nicht mehr allein wohnen. Das ist entschieden. Wer sich kümmert, nicht.

Dieses Video handelt von einem Streit, in dem beide recht haben — und davon, was man tut, wenn Rechthaben und Behalten nicht dasselbe sind.

In der Dialektisch-Behavioralen Therapie heißt der Skill dafür RAVEN. Fünf Buchstaben, und vier davon halten etwas zurück: R — Relax: den Streit annehmen, statt ihn gewinnen zu wollen. A — Avoid the aversive: die Sätze stehen lassen, die den Abend gewinnen. V — Validate: verstehen, was der andere braucht — das ist kein Nachgeben. E — Examine your values: prüfen, was man aus der Beziehung eigentlich will. N — Neutral voice: den Ton halten, wenn der andere ihn verliert.

RAVEN existiert nur auf Englisch. Eine deutsche Fachübersetzung gibt es nicht, deshalb stehen die Begriffe im Video so, wie sie im Original stehen.

Dieses Video ersetzt keine Therapie. Es zeigt einen Skill an einer erfundenen Geschichte. Wenn es dir gerade schlecht geht, sprich mit einem Menschen — Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, rund um die Uhr, kostenlos.

Quellen: McKay, Wood &amp; Brantley, The Dialectical Behavior Therapy Skills Workbook, Kapitel 10.

Auch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=Vz3NXJP1Uo0
</description>
      <itunes:summary>Ich sitze seit zwanzig Minuten im Auto vor meinem Elternhaus.

Nicht, weil ich nicht reinwill. Sondern weil ich einen Satz im Mund habe, mit dem ich meinen Bruder verliere.

Unsere Mutter kann nicht mehr allein wohnen. Das ist entschieden. Wer sich kümmert, nicht.

Dieses Video handelt von einem Streit, in dem beide recht haben — und davon, was man tut, wenn Rechthaben und Behalten nicht dasselbe sind.

In der Dialektisch-Behavioralen Therapie heißt der Skill dafür RAVEN. Fünf Buchstaben, und vier davon halten etwas zurück: R — Relax: den Streit annehmen, statt ihn gewinnen zu wollen. A — Avoid the aversive: die Sätze stehen lassen, die den Abend gewinnen. V — Validate: verstehen, was der andere braucht — das ist kein Nachgeben. E — Examine your values: prüfen, was man aus der Beziehung eigentlich will. N — Neutral voice: den Ton halten, wenn der andere ihn verliert.

RAVEN existiert nur auf Englisch. Eine deutsche Fachübersetzung gibt es nicht, deshalb stehen die Begriffe im Video so, wie sie im Original stehen.

Dieses Video ersetzt keine Therapie. Es zeigt einen Skill an einer erfundenen Geschichte. Wenn es dir gerade schlecht geht, sprich mit einem Menschen — Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, rund um die Uhr, kostenlos.

Quellen: McKay, Wood &amp; Brantley, The Dialectical Behavior Therapy Skills Workbook, Kapitel 10.

Auch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=Vz3NXJP1Uo0
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      <pubDate>Fri, 31 Jul 2026 10:00:00 +0000</pubDate>
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      <itunes:episode>16</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <title>Beziehung beenden: Wann darf ich gehen? | DBT Skills</title>
      <description>Ich habe monatelang darauf gewartet, dass sie etwas tut, das schlimm genug ist. Damit ich gehen darf.

Sie hat nie etwas Schlimmes getan. Es war immer nur ein Satz. Und dann noch einer.

Dieses Video handelt von der Falle, in der viele stecken: Man wartet auf einen Beweis, der einen zum Gehen berechtigt — und genau dieses Warten ist schon das Symptom.

In der Dialektisch-Behavioralen Therapie gibt es dazu einen eigenen Skill. Er sagt nicht, dass man gehen soll. Er sagt, WIE man geht, ohne sich dabei zu verlieren: Wise Mind — mit klarem Kopf entscheiden, wenn der Sturm vorbei ist, nie mittendrin. Cope Ahead — vorher üben, was weh tun wird. DEAR MAN — sagen, was ist. GIVE — sanft bleiben, auch wenn man gerade die Macht hat. FAST — die Selbstachtung behalten.

Und der Satz, der mir am längsten nachgegangen ist: Wer sich dauernd kleinreden lässt, ist nicht überempfindlich. Die Beziehung ist zerstörerisch.

Wichtig: Bei körperlicher Gewalt oder Bedrohung gilt dieser Skill NICHT. Dann steht Sicherheit vor allem anderen — und der Weg dorthin führt über professionelle Hilfe, nicht über ein Gespräch. In Deutschland hilft das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen rund um die Uhr, kostenlos und anonym.

Quellen: Marsha M. Linehan, DBT Skills Training Manual, Interpersonal Effectiveness Handout 13 ("Ending Relationships").

Auch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=WCjkbhtyR6o
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      <itunes:summary>Ich habe monatelang darauf gewartet, dass sie etwas tut, das schlimm genug ist. Damit ich gehen darf.

Sie hat nie etwas Schlimmes getan. Es war immer nur ein Satz. Und dann noch einer.

Dieses Video handelt von der Falle, in der viele stecken: Man wartet auf einen Beweis, der einen zum Gehen berechtigt — und genau dieses Warten ist schon das Symptom.

In der Dialektisch-Behavioralen Therapie gibt es dazu einen eigenen Skill. Er sagt nicht, dass man gehen soll. Er sagt, WIE man geht, ohne sich dabei zu verlieren: Wise Mind — mit klarem Kopf entscheiden, wenn der Sturm vorbei ist, nie mittendrin. Cope Ahead — vorher üben, was weh tun wird. DEAR MAN — sagen, was ist. GIVE — sanft bleiben, auch wenn man gerade die Macht hat. FAST — die Selbstachtung behalten.

Und der Satz, der mir am längsten nachgegangen ist: Wer sich dauernd kleinreden lässt, ist nicht überempfindlich. Die Beziehung ist zerstörerisch.

Wichtig: Bei körperlicher Gewalt oder Bedrohung gilt dieser Skill NICHT. Dann steht Sicherheit vor allem anderen — und der Weg dorthin führt über professionelle Hilfe, nicht über ein Gespräch. In Deutschland hilft das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen rund um die Uhr, kostenlos und anonym.

Quellen: Marsha M. Linehan, DBT Skills Training Manual, Interpersonal Effectiveness Handout 13 ("Ending Relationships").

Auch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=WCjkbhtyR6o
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      <pubDate>Wed, 29 Jul 2026 10:00:00 +0000</pubDate>
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      <itunes:episode>15</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <title>Du hast recht. Und genau das ist dein Problem. | DBT Skill</title>
      <description>Recht haben oder ankommen — manchmal geht nur eins von beiden.

Marcus steht nachts an einer Hotelrezeption, die Reservierung ist weg, und er ist im Recht. Was ihn trotzdem nicht ins Zimmer bringt.

"Wirksam handeln" (Effectively) ist ein Achtsamkeits-Skill aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie: das tun, was zum Ziel führt, statt das, was recht behält. Kein Klein-Beigeben — deine Werte bleiben deine Werte. Du stellst nur eine Sache nach vorn: dein Ziel.

Auch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=C3vgip9kvsI
</description>
      <itunes:summary>Recht haben oder ankommen — manchmal geht nur eins von beiden.

Marcus steht nachts an einer Hotelrezeption, die Reservierung ist weg, und er ist im Recht. Was ihn trotzdem nicht ins Zimmer bringt.

"Wirksam handeln" (Effectively) ist ein Achtsamkeits-Skill aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie: das tun, was zum Ziel führt, statt das, was recht behält. Kein Klein-Beigeben — deine Werte bleiben deine Werte. Du stellst nur eine Sache nach vorn: dein Ziel.

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      <pubDate>Tue, 28 Jul 2026 10:00:00 +0000</pubDate>
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      <itunes:episode>14</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <title>Nicht was du tust, sondern wie — die DBT-WIE-Fertigkeiten</title>
      <description>An einem ganz gewöhnlichen Tag merkt Marcus etwas Einfaches: Nicht was er tut, macht den Tag — sondern wie.

Dieses Video zeigt die drei WIE-Fertigkeiten aus dem Achtsamkeitsmodul der DBT — nicht als Theorie, sondern als einen einzigen Tag. Am Spiegel übt Marcus, nicht zu bewerten. In der Werkstatt, eins nach dem anderen zu tun statt alles auf einmal. Auf der Straße, das zu tun, was wirkt, statt recht zu behalten. Am Abend sieht er: Das waren keine drei Tricks, sondern dreimal dieselbe Haltung.

Die drei WIE-Fertigkeiten — das "Wie" der Achtsamkeit: Nicht bewertend, hinsehen und unterscheiden, aber das Etikett "gut/schlecht" weglassen. Konzentriert, eins nach dem anderen, ganz bei dieser einen Sache. Wirkungsvoll, tun, was zum Ziel führt, statt auf Recht zu bestehen.

Sie ergänzen die WAS-Fertigkeiten (wahrnehmen, beschreiben, teilnehmen): Die WAS-Skills sagen, was man in der Achtsamkeit tut — die WIE-Skills, in welcher Haltung.

Dieses Video ist Wissensvermittlung und Erfahrungsbericht, kein Ersatz für individuelle Beratung oder Therapie.

Quellen: Marsha M. Linehan, Handbuch der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT), Achtsamkeitsmodul, Handout 5 (Die "Wie"-Fertigkeiten).

Musik: eigens erzeugt (Google Lyria RealTime), instrumental. Sprecher-Stimme: eigens erzeugt (Google Gemini TTS). Soundeffekte: freesound.org, CC0 (keine Namensnennung nötig).

Auch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=EvEtWZPEoLw
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      <itunes:summary>An einem ganz gewöhnlichen Tag merkt Marcus etwas Einfaches: Nicht was er tut, macht den Tag — sondern wie.

Dieses Video zeigt die drei WIE-Fertigkeiten aus dem Achtsamkeitsmodul der DBT — nicht als Theorie, sondern als einen einzigen Tag. Am Spiegel übt Marcus, nicht zu bewerten. In der Werkstatt, eins nach dem anderen zu tun statt alles auf einmal. Auf der Straße, das zu tun, was wirkt, statt recht zu behalten. Am Abend sieht er: Das waren keine drei Tricks, sondern dreimal dieselbe Haltung.

Die drei WIE-Fertigkeiten — das "Wie" der Achtsamkeit: Nicht bewertend, hinsehen und unterscheiden, aber das Etikett "gut/schlecht" weglassen. Konzentriert, eins nach dem anderen, ganz bei dieser einen Sache. Wirkungsvoll, tun, was zum Ziel führt, statt auf Recht zu bestehen.

Sie ergänzen die WAS-Fertigkeiten (wahrnehmen, beschreiben, teilnehmen): Die WAS-Skills sagen, was man in der Achtsamkeit tut — die WIE-Skills, in welcher Haltung.

Dieses Video ist Wissensvermittlung und Erfahrungsbericht, kein Ersatz für individuelle Beratung oder Therapie.

Quellen: Marsha M. Linehan, Handbuch der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT), Achtsamkeitsmodul, Handout 5 (Die "Wie"-Fertigkeiten).

Musik: eigens erzeugt (Google Lyria RealTime), instrumental. Sprecher-Stimme: eigens erzeugt (Google Gemini TTS). Soundeffekte: freesound.org, CC0 (keine Namensnennung nötig).

Auch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=EvEtWZPEoLw
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      <pubDate>Sun, 26 Jul 2026 09:35:00 +0000</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>DBT DEAR MAN: Sag, was du willst – ohne alles kaputtzumachen</title>
      <description>Du willst etwas sagen – und kriegst den Satz nicht raus? Wenn es drauf ankommt, übernehmen die Gefühle das Steuer. DEAR MAN ist ein Werkzeug aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT), das deiner Bitte eine klare Struktur gibt – damit du dein Ziel erreichst und die Beziehung trotzdem heil bleibt.

Marcus zeigt die 7 Schritte in unter 90 Sekunden:

D – Describe / Beschreiben: nur die Fakten, ohne Vorwurf
E – Express / Ausdrücken: sag, wie es dir geht – mit "ich"
A – Assert / Behaupten: bitte klar, kein Drumherum
R – Reinforce / Verstärken: zeig, was dein Gegenüber davon hat
M – Mindful / Achtsam bleiben: bleib bei deinem Punkt
A – Appear confident / Sicher auftreten: wirke sicher, auch wenn du's nicht bist
N – Negotiate / Verhandeln: gib etwas, um etwas zu bekommen

Der häufigste Fehler? Ein Gefühl aussprechen ist noch keine Bitte – viele hören nach dem E auf und fragen nie.

Marcus ist eine wiederkehrende Beispielfigur: kein Therapeut, kein Lehrer, sondern jemand, der Gefühle sichtbar macht. Dieses Video ist Psychoedukation und ersetzt keine Therapie.

Quellen: Marsha M. Linehan, DBT Skills Training Manual, Kapitel "Interpersonal Effectiveness".

Musik: eigens erzeugt (Google Lyria RealTime), instrumental. Sprecher-Stimme: eigens erzeugt (Google Gemini TTS). Soundeffekt "99 TLs on 02 130626_04.wav" (Neon-/Raumsummen) von klankbeeld (freesound.org), lizenziert unter CC BY 4.0.

Auch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=8llRC_2iq7w
</description>
      <itunes:summary>Du willst etwas sagen – und kriegst den Satz nicht raus? Wenn es drauf ankommt, übernehmen die Gefühle das Steuer. DEAR MAN ist ein Werkzeug aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT), das deiner Bitte eine klare Struktur gibt – damit du dein Ziel erreichst und die Beziehung trotzdem heil bleibt.

Marcus zeigt die 7 Schritte in unter 90 Sekunden:

D – Describe / Beschreiben: nur die Fakten, ohne Vorwurf
E – Express / Ausdrücken: sag, wie es dir geht – mit "ich"
A – Assert / Behaupten: bitte klar, kein Drumherum
R – Reinforce / Verstärken: zeig, was dein Gegenüber davon hat
M – Mindful / Achtsam bleiben: bleib bei deinem Punkt
A – Appear confident / Sicher auftreten: wirke sicher, auch wenn du's nicht bist
N – Negotiate / Verhandeln: gib etwas, um etwas zu bekommen

Der häufigste Fehler? Ein Gefühl aussprechen ist noch keine Bitte – viele hören nach dem E auf und fragen nie.

Marcus ist eine wiederkehrende Beispielfigur: kein Therapeut, kein Lehrer, sondern jemand, der Gefühle sichtbar macht. Dieses Video ist Psychoedukation und ersetzt keine Therapie.

Quellen: Marsha M. Linehan, DBT Skills Training Manual, Kapitel "Interpersonal Effectiveness".

Musik: eigens erzeugt (Google Lyria RealTime), instrumental. Sprecher-Stimme: eigens erzeugt (Google Gemini TTS). Soundeffekt "99 TLs on 02 130626_04.wav" (Neon-/Raumsummen) von klankbeeld (freesound.org), lizenziert unter CC BY 4.0.

Auch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=8llRC_2iq7w
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      <pubDate>Sun, 26 Jul 2026 09:30:00 +0000</pubDate>
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      <itunes:episode>12</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <title>4 Schritte, um in einem Streit ruhig zu bleiben (DBT GIVE)</title>
      <description>Ein Freund konfrontiert mich zu Recht — und mein erster Impuls ist, zurückzuschlagen. Die DBT-Fertigkeit GIVE zeigt vier Schritte, die die Beziehung schützen, ohne dass ich mich selbst verleugne.

In diesem Video begleitest du eine durchgehende Szene: ein berechtigter Vorwurf vor meiner Tür, ein Gespräch im Café, eine Auflösung danach. An jedem Punkt zeige ich, was Sanft, Interessiert, Validieren und Leichte Haltung im echten Moment bedeuten — nicht als Merksatz, sondern als sichtbare Entscheidung.

Dieses Video ersetzt keine individuelle Beratung oder Therapie.

Quellen: Marsha M. Linehan, DBT Skills Training Manual, Kapitel 8 (Relationship Effectiveness Skills — GIVE).

Musik: eigens erzeugt (Google Lyria RealTime), instrumental. Sprecher-Stimme: eigens erzeugt (Google Gemini TTS). Soundeffekt "Convenience Store Door Chime" von zebragrrl (freesound.org), lizenziert unter CC BY 4.0. Soundeffekt "Ceramic Set Down" von f4ngy (freesound.org), lizenziert unter CC BY 4.0.

Auch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=aSZcjZZzuKU
</description>
      <itunes:summary>Ein Freund konfrontiert mich zu Recht — und mein erster Impuls ist, zurückzuschlagen. Die DBT-Fertigkeit GIVE zeigt vier Schritte, die die Beziehung schützen, ohne dass ich mich selbst verleugne.

In diesem Video begleitest du eine durchgehende Szene: ein berechtigter Vorwurf vor meiner Tür, ein Gespräch im Café, eine Auflösung danach. An jedem Punkt zeige ich, was Sanft, Interessiert, Validieren und Leichte Haltung im echten Moment bedeuten — nicht als Merksatz, sondern als sichtbare Entscheidung.

Dieses Video ersetzt keine individuelle Beratung oder Therapie.

Quellen: Marsha M. Linehan, DBT Skills Training Manual, Kapitel 8 (Relationship Effectiveness Skills — GIVE).

Musik: eigens erzeugt (Google Lyria RealTime), instrumental. Sprecher-Stimme: eigens erzeugt (Google Gemini TTS). Soundeffekt "Convenience Store Door Chime" von zebragrrl (freesound.org), lizenziert unter CC BY 4.0. Soundeffekt "Ceramic Set Down" von f4ngy (freesound.org), lizenziert unter CC BY 4.0.

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      <pubDate>Sun, 26 Jul 2026 09:25:00 +0000</pubDate>
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      <itunes:episode>11</itunes:episode>
    </item>
    <item>
      <title>ABC PLEASE: der DBT-Skill, der wirkt, bevor du ihn brauchst</title>
      <description>Heute Abend führt Marcus ein Gespräch, vor dem er Angst hat. Das Wichtigste daran passiert morgens um sieben in seiner Küche.

Dieses Video zeigt den DBT-Skill ABC PLEASE aus dem Modul Emotionsregulation — nicht als Theorie, sondern als einen einzigen Tag. Marcus geht die acht Komponenten der Reihe nach durch: die fünf körperlichen Grundlagen von PLEASE (physische Erkrankungen behandeln, ausgewogen essen, stimmungsverändernde Substanzen meiden, ausgewogener Schlaf, Bewegung), dazu Kompetenz aufbauen (B), positive Emotionen aufbauen (A) und vorausschauend bewältigen (C). Am Ende ist das Gespräch trotzdem schwer — aber es kippt nicht.

Der Kern des Skills: ABC PLEASE verändert nicht, was du im Moment fühlst. Es verändert den Boden, auf dem das Gefühl entsteht. Deshalb ist es keine Krisenintervention, sondern Vorbeugung.

Dieses Video ist Wissensvermittlung und Erfahrungsbericht, kein Ersatz für individuelle Beratung oder Therapie.

Quellen: Marsha M. Linehan, DBT Skills Training Manual (2. Auflage), Kapitel 9 (Emotionsregulation), Handouts 14–20.

Musik: eigens erzeugt (Google Lyria RealTime), instrumental. Sprecher-Stimme: eigens erzeugt (Google Gemini TTS). Soundeffekt "WoodBlock 1" von Geoff-Bremner-Audio (freesound.org), lizenziert unter CC BY 4.0. Alle übrigen Geräusche: CC0 (freesound.org).

Auch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=MQqzpG2qghY
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      <itunes:summary>Heute Abend führt Marcus ein Gespräch, vor dem er Angst hat. Das Wichtigste daran passiert morgens um sieben in seiner Küche.

Dieses Video zeigt den DBT-Skill ABC PLEASE aus dem Modul Emotionsregulation — nicht als Theorie, sondern als einen einzigen Tag. Marcus geht die acht Komponenten der Reihe nach durch: die fünf körperlichen Grundlagen von PLEASE (physische Erkrankungen behandeln, ausgewogen essen, stimmungsverändernde Substanzen meiden, ausgewogener Schlaf, Bewegung), dazu Kompetenz aufbauen (B), positive Emotionen aufbauen (A) und vorausschauend bewältigen (C). Am Ende ist das Gespräch trotzdem schwer — aber es kippt nicht.

Der Kern des Skills: ABC PLEASE verändert nicht, was du im Moment fühlst. Es verändert den Boden, auf dem das Gefühl entsteht. Deshalb ist es keine Krisenintervention, sondern Vorbeugung.

Dieses Video ist Wissensvermittlung und Erfahrungsbericht, kein Ersatz für individuelle Beratung oder Therapie.

Quellen: Marsha M. Linehan, DBT Skills Training Manual (2. Auflage), Kapitel 9 (Emotionsregulation), Handouts 14–20.

Musik: eigens erzeugt (Google Lyria RealTime), instrumental. Sprecher-Stimme: eigens erzeugt (Google Gemini TTS). Soundeffekt "WoodBlock 1" von Geoff-Bremner-Audio (freesound.org), lizenziert unter CC BY 4.0. Alle übrigen Geräusche: CC0 (freesound.org).

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      <pubDate>Sun, 26 Jul 2026 09:20:00 +0000</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Bleib bei deinem Punkt – ohne Streit | DBT  DEAR MAN</title>
      <description>45 Minuten zu spät. Wieder. Marcus sitzt auf dem kalten Bordstein und beschließt: Diesmal sag ich's. Was dann passiert, ist eine Geschichte über einen der schwersten Momente überhaupt – bei deinem Punkt zu bleiben, während dein Gegenüber ablenkt, abwiegelt und provoziert.

DEAR MAN ist ein Werkzeug aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT). Es gibt deiner Bitte eine klare Struktur – damit du dein Ziel erreichst und die Beziehung trotzdem heil bleibt. Die 7 Schritte:

D – Describe / Beschreiben: nur die Fakten, ohne Vorwurf
E – Express / Ausdrücken: sag, wie es dir geht – mit "ich"
A – Assert / Behaupten: bitte klar, kein Andeuten
R – Reinforce / Verstärken: zeig, was dein Gegenüber davon hat
M – Mindful / Achtsam bleiben: bleib bei deinem Punkt, auch wenn er ablenkt
A – Appear confident / Sicher auftreten: ruhiger Ton, kein Zittern
N – Negotiate / Verhandeln: biete etwas Kleines an, statt alles zu fordern

Am Ende hat Marcus nicht "gewonnen". Er ist einfach nur geblieben – bei dem, was er wollte. Und genau das reicht.

Marcus ist eine wiederkehrende Beispielfigur: kein Therapeut, kein Lehrer, sondern jemand, der Gefühle sichtbar macht. Dieses Video ist Psychoedukation und ersetzt keine Therapie.

Quellen: Marsha M. Linehan, DBT Skills Training Manual, Kapitel "Interpersonal Effectiveness".

Musik: eigens erzeugt (Google Lyria RealTime), instrumental. Sprecher-Stimme: eigens erzeugt (Google Gemini TTS). Soundeffekt "DSGNRiser_Cinematic Telemetry Tone Short 01" von Riley_Garinger (freesound.org), lizenziert unter CC BY 4.0. Soundeffekt (Freesound #752399) von Geoff-Bremner-Audio (freesound.org), lizenziert unter CC BY 4.0.

Auch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=UwycpjLglok
</description>
      <itunes:summary>45 Minuten zu spät. Wieder. Marcus sitzt auf dem kalten Bordstein und beschließt: Diesmal sag ich's. Was dann passiert, ist eine Geschichte über einen der schwersten Momente überhaupt – bei deinem Punkt zu bleiben, während dein Gegenüber ablenkt, abwiegelt und provoziert.

DEAR MAN ist ein Werkzeug aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT). Es gibt deiner Bitte eine klare Struktur – damit du dein Ziel erreichst und die Beziehung trotzdem heil bleibt. Die 7 Schritte:

D – Describe / Beschreiben: nur die Fakten, ohne Vorwurf
E – Express / Ausdrücken: sag, wie es dir geht – mit "ich"
A – Assert / Behaupten: bitte klar, kein Andeuten
R – Reinforce / Verstärken: zeig, was dein Gegenüber davon hat
M – Mindful / Achtsam bleiben: bleib bei deinem Punkt, auch wenn er ablenkt
A – Appear confident / Sicher auftreten: ruhiger Ton, kein Zittern
N – Negotiate / Verhandeln: biete etwas Kleines an, statt alles zu fordern

Am Ende hat Marcus nicht "gewonnen". Er ist einfach nur geblieben – bei dem, was er wollte. Und genau das reicht.

Marcus ist eine wiederkehrende Beispielfigur: kein Therapeut, kein Lehrer, sondern jemand, der Gefühle sichtbar macht. Dieses Video ist Psychoedukation und ersetzt keine Therapie.

Quellen: Marsha M. Linehan, DBT Skills Training Manual, Kapitel "Interpersonal Effectiveness".

Musik: eigens erzeugt (Google Lyria RealTime), instrumental. Sprecher-Stimme: eigens erzeugt (Google Gemini TTS). Soundeffekt "DSGNRiser_Cinematic Telemetry Tone Short 01" von Riley_Garinger (freesound.org), lizenziert unter CC BY 4.0. Soundeffekt (Freesound #752399) von Geoff-Bremner-Audio (freesound.org), lizenziert unter CC BY 4.0.

Auch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=UwycpjLglok
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    </item>
    <item>
      <title>Die 3 WAS-Skills aus der DBT: Wahrnehmen, Beschreiben, Teilnehmen</title>
      <description>Ein Gefühl reißt dich mit, schneller als du denken kannst? Die drei WAS-Skills aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) helfen dir, Schritt für Schritt wieder ins Hier und Jetzt zurückzufinden.

In diesem Video zeigt Marcus, wie er mitten in einer nächtlichen Krise die drei Skills Wahrnehmen, Beschreiben und Teilnehmen bei sich selbst anwendet — von der reinen Beobachtung ohne Bewertung über das sachliche Benennen der Fakten bis zum vollen Aufgehen im gegenwärtigen Moment.

Dieses Video ersetzt keine individuelle Beratung oder Therapie. Bei anhaltender starker Belastung wende dich an eine Fachperson oder eine Beratungsstelle in deiner Nähe.

Musik: eigens erzeugt (Google Lyria RealTime), instrumental. Sprecher-Stimme: eigens erzeugt (Google Gemini TTS). Soundeffekt "Typewriter Key Press 03" von BryanSaraiva (freesound.org), lizenziert unter CC BY 4.0.

Auch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=JHT5AopK7Qg
</description>
      <itunes:summary>Ein Gefühl reißt dich mit, schneller als du denken kannst? Die drei WAS-Skills aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) helfen dir, Schritt für Schritt wieder ins Hier und Jetzt zurückzufinden.

In diesem Video zeigt Marcus, wie er mitten in einer nächtlichen Krise die drei Skills Wahrnehmen, Beschreiben und Teilnehmen bei sich selbst anwendet — von der reinen Beobachtung ohne Bewertung über das sachliche Benennen der Fakten bis zum vollen Aufgehen im gegenwärtigen Moment.

Dieses Video ersetzt keine individuelle Beratung oder Therapie. Bei anhaltender starker Belastung wende dich an eine Fachperson oder eine Beratungsstelle in deiner Nähe.

Musik: eigens erzeugt (Google Lyria RealTime), instrumental. Sprecher-Stimme: eigens erzeugt (Google Gemini TTS). Soundeffekt "Typewriter Key Press 03" von BryanSaraiva (freesound.org), lizenziert unter CC BY 4.0.

Auch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=JHT5AopK7Qg
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      <pubDate>Sun, 26 Jul 2026 09:10:00 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title>Wenn der Rückzug zur Falle wird – Entgegengesetztes Handeln (DBT)</title>
      <description>Du ziehst dich immer weiter zurück, bis die selbstgebaute Sicherheit zur Einsamkeit wird? Diese kurze Folge zeigt am DBT-Skill "Entgegengesetztes Handeln" (Opposite Action), wie man bewusst das Gegenteil des Rückzugsimpulses tut.

Marcus, Systemadministrator, hat sich in einer perfekt verschlüsselten "digitalen Festung" verschanzt – und sitzt nachts allein darin. Als der Impuls kommt, sich noch tiefer zu verschanzen, tut er das Gegenteil: Er fährt die Server herunter, öffnet das Fenster und geht hinaus in die echte Nacht. Opposite Action heißt: Wenn ein Gefühl in eine Richtung drängt, die dir nicht guttut, handelst du bewusst gegen den Handlungsimpuls – ganz, mit Haltung, nicht halb.

Fachlicher Hintergrund: Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT), Skill "Opposite Action / Entgegengesetztes Handeln". Diese Folge ist eine erzählerische Einführung und kein Ersatz für individuelle Beratung oder Therapie.

Musik: KI-generiert (Google Lyria RealTime). Soundeffekte über Freesound.org (CC0), u. a. planet_jvk, bigmonmulgrew, stackpool, brandondelehoy, qubodup, k00k135, ehohnke, EricsSoundschmiede, ListenTonyBoy, MathewHenry. "Squeaky door" von dersuperanton (freesound.org), Lizenz CC BY 4.0.

Auch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=mqqxp2CeR7Q
</description>
      <itunes:summary>Du ziehst dich immer weiter zurück, bis die selbstgebaute Sicherheit zur Einsamkeit wird? Diese kurze Folge zeigt am DBT-Skill "Entgegengesetztes Handeln" (Opposite Action), wie man bewusst das Gegenteil des Rückzugsimpulses tut.

Marcus, Systemadministrator, hat sich in einer perfekt verschlüsselten "digitalen Festung" verschanzt – und sitzt nachts allein darin. Als der Impuls kommt, sich noch tiefer zu verschanzen, tut er das Gegenteil: Er fährt die Server herunter, öffnet das Fenster und geht hinaus in die echte Nacht. Opposite Action heißt: Wenn ein Gefühl in eine Richtung drängt, die dir nicht guttut, handelst du bewusst gegen den Handlungsimpuls – ganz, mit Haltung, nicht halb.

Fachlicher Hintergrund: Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT), Skill "Opposite Action / Entgegengesetztes Handeln". Diese Folge ist eine erzählerische Einführung und kein Ersatz für individuelle Beratung oder Therapie.

Musik: KI-generiert (Google Lyria RealTime). Soundeffekte über Freesound.org (CC0), u. a. planet_jvk, bigmonmulgrew, stackpool, brandondelehoy, qubodup, k00k135, ehohnke, EricsSoundschmiede, ListenTonyBoy, MathewHenry. "Squeaky door" von dersuperanton (freesound.org), Lizenz CC BY 4.0.

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      <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 10:00:00 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title>Immer im Recht – und trotzdem nicht am Ziel? - Der DBT-Skill „Wirksam handeln“</title>
      <description>Recht haben oder dein Ziel erreichen? Der DBT-Skill "Wirksam handeln" hilft dir, in angespannten Situationen das zu tun, was dich wirklich weiterbringt.

Marcus steht an der Hotelrezeption: Die Reservierung ist verschwunden. Er könnte laut werden – er ist schließlich im Recht. Aber sein Ziel ist ein Zimmer. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: Wer hat Recht? Sondern: Was bringt mich zu meinem Ziel?

In der Folge hörst du, wie du diesen Perspektivwechsel in Alltagssituationen nutzen kannst: im Streit, in der Warteschlange, im Verkehr oder wenn dir im Job alles zu viel wird. Wirksam handeln heißt nicht, klein beizugeben oder die eigenen Werte aufzugeben. Es heißt, auf die reale Situation zu reagieren, ruhig zu bleiben und den nächsten hilfreichen Schritt zu wählen.

Hinweis: Diese Folge vermittelt psychoedukative Inhalte aus dem DBT-Kontext und ersetzt keine Psychotherapie oder individuelle Beratung.

Auch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=1z0Yd2DOMEs
</description>
      <itunes:summary>Recht haben oder dein Ziel erreichen? Der DBT-Skill "Wirksam handeln" hilft dir, in angespannten Situationen das zu tun, was dich wirklich weiterbringt.

Marcus steht an der Hotelrezeption: Die Reservierung ist verschwunden. Er könnte laut werden – er ist schließlich im Recht. Aber sein Ziel ist ein Zimmer. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: Wer hat Recht? Sondern: Was bringt mich zu meinem Ziel?

In der Folge hörst du, wie du diesen Perspektivwechsel in Alltagssituationen nutzen kannst: im Streit, in der Warteschlange, im Verkehr oder wenn dir im Job alles zu viel wird. Wirksam handeln heißt nicht, klein beizugeben oder die eigenen Werte aufzugeben. Es heißt, auf die reale Situation zu reagieren, ruhig zu bleiben und den nächsten hilfreichen Schritt zu wählen.

Hinweis: Diese Folge vermittelt psychoedukative Inhalte aus dem DBT-Kontext und ersetzt keine Psychotherapie oder individuelle Beratung.

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      <pubDate>Sun, 19 Jul 2026 10:05:00 +0000</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Immer wieder versetzt? 4 Sätze für ein klares Gespräch | DBT - Selbstbehauptung-Skripte</title>
      <description>Immer wieder versetzt? Statt zu schweigen oder anzugreifen kannst du sagen, was du brauchst – ruhig, konkret und ohne Vorwurf.

Marcus zeigt ein Vier-Satz-Gerüst für Gespräche nach wiederholten Absagen: Fakten benennen, Gefühle ausdrücken, einen konkreten Wunsch formulieren, eine Selbstfürsorge-Lösung festlegen.

Die Folge zeigt, wie du dich auf ein schwieriges Gespräch vorbereitest, ohne dich zu entschuldigen, kleinzumachen oder das Gegenüber anzugreifen.

Hinweis: Das gezeigte Selbstbehauptungs-Skript ist ein psychoedukatives Werkzeug aus dem DBT-nahen McKay-Workbook-Kontext und kein Ersatz für Psychotherapie oder individuelle Beratung.

Auch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=c1YZeXBDUaQ
</description>
      <itunes:summary>Immer wieder versetzt? Statt zu schweigen oder anzugreifen kannst du sagen, was du brauchst – ruhig, konkret und ohne Vorwurf.

Marcus zeigt ein Vier-Satz-Gerüst für Gespräche nach wiederholten Absagen: Fakten benennen, Gefühle ausdrücken, einen konkreten Wunsch formulieren, eine Selbstfürsorge-Lösung festlegen.

Die Folge zeigt, wie du dich auf ein schwieriges Gespräch vorbereitest, ohne dich zu entschuldigen, kleinzumachen oder das Gegenüber anzugreifen.

Hinweis: Das gezeigte Selbstbehauptungs-Skript ist ein psychoedukatives Werkzeug aus dem DBT-nahen McKay-Workbook-Kontext und kein Ersatz für Psychotherapie oder individuelle Beratung.

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      <pubDate>Sun, 19 Jul 2026 10:00:00 +0000</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>DBT STOP Skill: So stoppst du impulsive Reaktionen in 10 Sekunden</title>
      <description>Wenn der Puls hochgeht und der Impuls übernehmen will, hilft die STOP-Skill aus der DBT dabei, kurz innezuhalten und wieder bewusst zu handeln.

In dieser Folge zeigt Marcus die vier Schritte der STOP-Skill an einer Alltagssituation: anhalten, Abstand gewinnen, objektiv beobachten und dann planvoll reagieren. So wird aus einem anstrengenden Moment nicht unnötig eine Eskalation.

Die vier Schritte: Erstens Stopp – nicht sofort handeln. Zweitens Tritt zurück – schaffe körperlich und mental Abstand. Drittens Objektiv beobachten – nimm Gefühle und Gedanken wahr, ohne sie mit Fakten zu verwechseln. Viertens Planvoll vorgehen – wähle die Handlung, die die Situation wirklich verbessert.

Die STOP-Skill ist eine Technik aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT). Diese Folge ersetzt keine psychotherapeutische oder medizinische Beratung.

Auch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=jRLKCdfW2Vs
</description>
      <itunes:summary>Wenn der Puls hochgeht und der Impuls übernehmen will, hilft die STOP-Skill aus der DBT dabei, kurz innezuhalten und wieder bewusst zu handeln.

In dieser Folge zeigt Marcus die vier Schritte der STOP-Skill an einer Alltagssituation: anhalten, Abstand gewinnen, objektiv beobachten und dann planvoll reagieren. So wird aus einem anstrengenden Moment nicht unnötig eine Eskalation.

Die vier Schritte: Erstens Stopp – nicht sofort handeln. Zweitens Tritt zurück – schaffe körperlich und mental Abstand. Drittens Objektiv beobachten – nimm Gefühle und Gedanken wahr, ohne sie mit Fakten zu verwechseln. Viertens Planvoll vorgehen – wähle die Handlung, die die Situation wirklich verbessert.

Die STOP-Skill ist eine Technik aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT). Diese Folge ersetzt keine psychotherapeutische oder medizinische Beratung.

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      <pubDate>Sun, 26 Jul 2026 09:05:00 +0000</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>DBT FAST Skill: Grenzen setzen, ohne dich selbst zu verlieren</title>
      <description>Du kannst ein Gespräch gewinnen – und dich danach trotzdem verlieren. Der DBT-FAST-Skill hilft dir, in schwierigen Gesprächen bei deiner Selbstachtung zu bleiben.

Marcus kennt das: Eine Kollegin braucht kurzfristig Hilfe. Er möchte eigentlich Nein sagen, sagt aber automatisch Ja – und entschuldigt sich sogar dafür, kurz überlegt zu haben. Der Konflikt ist vermieden. Das ungute Gefühl bleibt.

FAST ist ein DBT-Skill für Selbstachtungs-Wirksamkeit. Es sind keine starren Schritte, sondern vier Erinnerungen für Momente, in denen du es allen recht machen möchtest: F wie Fair – sei fair zur anderen Person und zu dir selbst. A wie No Apologies – entschuldige dich nicht unnötig dafür, dass du eine Grenze hast. S wie Stick to Values – bleib bei deinen Werten, statt dich für Harmonie zu verbiegen. T wie Truthful – bleib ehrlich, ohne Ausreden zu erfinden.

FAST heißt nicht, nie zu entschuldigen, stur zu sein oder jede Wahrheit rücksichtslos herauszuwerfen. Es geht darum, Ziel, Beziehung und Selbstrespekt bewusst gegeneinander abzuwägen.

Hinweis: Diese Folge vermittelt psychoedukative Inhalte aus dem DBT-Kontext und ersetzt keine Psychotherapie oder individuelle Beratung.

Auch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=8bH27LnujPM
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      <itunes:summary>Du kannst ein Gespräch gewinnen – und dich danach trotzdem verlieren. Der DBT-FAST-Skill hilft dir, in schwierigen Gesprächen bei deiner Selbstachtung zu bleiben.

Marcus kennt das: Eine Kollegin braucht kurzfristig Hilfe. Er möchte eigentlich Nein sagen, sagt aber automatisch Ja – und entschuldigt sich sogar dafür, kurz überlegt zu haben. Der Konflikt ist vermieden. Das ungute Gefühl bleibt.

FAST ist ein DBT-Skill für Selbstachtungs-Wirksamkeit. Es sind keine starren Schritte, sondern vier Erinnerungen für Momente, in denen du es allen recht machen möchtest: F wie Fair – sei fair zur anderen Person und zu dir selbst. A wie No Apologies – entschuldige dich nicht unnötig dafür, dass du eine Grenze hast. S wie Stick to Values – bleib bei deinen Werten, statt dich für Harmonie zu verbiegen. T wie Truthful – bleib ehrlich, ohne Ausreden zu erfinden.

FAST heißt nicht, nie zu entschuldigen, stur zu sein oder jede Wahrheit rücksichtslos herauszuwerfen. Es geht darum, Ziel, Beziehung und Selbstrespekt bewusst gegeneinander abzuwägen.

Hinweis: Diese Folge vermittelt psychoedukative Inhalte aus dem DBT-Kontext und ersetzt keine Psychotherapie oder individuelle Beratung.

Auch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=8bH27LnujPM
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      <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 10:05:00 +0000</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Radikale Akzeptanz: Den Kampf gegen Tatsachen beenden | DBT</title>
      <description>Manche Tatsachen kannst du nicht ändern. Den Kampf dagegen kannst du beenden.

Marcus hat einen perfekten Abend geplant. Dann beginnt es zu regnen – und plötzlich kämpft er nicht nur gegen das Wetter, sondern gegen die Realität selbst. Genau dort setzt ein zentraler Skill der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) an: radikale Akzeptanz (radical acceptance).

Radikale Akzeptanz bedeutet nicht, etwas gutzuheißen. Sie bedeutet nicht, aufzugeben oder nichts zu verändern. Sie heißt: den aktuellen Moment vollständig als Tatsache anzuerkennen – damit die zusätzliche Schicht aus Wut, Widerstand und endlosem Verhandeln weniger Macht bekommt.

In dieser Folge geht es darum, warum Schmerz sich verstärkt, wenn wir gegen Unveränderliches kämpfen, was radikale Akzeptanz von Resignation unterscheidet, warum Akzeptieren eine wiederholte Entscheidung ist, und wie aus dem unveränderbaren Regen wieder ein möglicher Abend werden kann.

Die Inhalte dienen der Psychoedukation und ersetzen keine psychotherapeutische oder medizinische Beratung.

Auch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=LloSzv-heGM
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      <itunes:summary>Manche Tatsachen kannst du nicht ändern. Den Kampf dagegen kannst du beenden.

Marcus hat einen perfekten Abend geplant. Dann beginnt es zu regnen – und plötzlich kämpft er nicht nur gegen das Wetter, sondern gegen die Realität selbst. Genau dort setzt ein zentraler Skill der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) an: radikale Akzeptanz (radical acceptance).

Radikale Akzeptanz bedeutet nicht, etwas gutzuheißen. Sie bedeutet nicht, aufzugeben oder nichts zu verändern. Sie heißt: den aktuellen Moment vollständig als Tatsache anzuerkennen – damit die zusätzliche Schicht aus Wut, Widerstand und endlosem Verhandeln weniger Macht bekommt.

In dieser Folge geht es darum, warum Schmerz sich verstärkt, wenn wir gegen Unveränderliches kämpfen, was radikale Akzeptanz von Resignation unterscheidet, warum Akzeptieren eine wiederholte Entscheidung ist, und wie aus dem unveränderbaren Regen wieder ein möglicher Abend werden kann.

Die Inhalte dienen der Psychoedukation und ersetzen keine psychotherapeutische oder medizinische Beratung.

Auch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=LloSzv-heGM
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      <pubDate>Sun, 26 Jul 2026 09:00:00 +0000</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>DBT STOP-Skill: In 4 Schritten raus aus dem Gefühlschaos</title>
      <description>Marcus steckt fest: eine überhitzte Kaffeemaschine zischt ihn an, eine unsichtbare Hand zeichnet ihn in dreifacher Geschwindigkeit auf ein Whiteboard, und er ist kurz davor, die Espressotasse an die Wand zu werfen.

Statt ihm zu erklären, was er tun sollte, wendet seine Gesprächspartnerin den DBT-Skill STOP direkt an – live, mitten in der Eskalation. Vier Buchstaben, vier Schritte: S wie Stoppen – keinen Muskel bewegen. T wie Tritt zurück – innerlich oder tatsächlich Abstand gewinnen. O wie Observe – beobachten, was Fakt ist und was nur Interpretation. P wie Planvoll handeln – erst dann entscheiden, ausgerichtet an den eigenen Zielen.

STOP löst das Problem nicht. Es schafft die Lücke zwischen Auslöser und Reaktion, in der alles andere überhaupt erst möglich wird.

Hinweis zur Einordnung: Die im Video genannten Erklärungen zu Amygdala, präfrontalem Cortex und einer Dauer von etwa zehn Sekunden sind ein verbreitetes Erklärmodell, stehen so aber nicht im DBT-Material. Linehan beschreibt den Skill funktional und nennt bewusst keine feste Dauer.

Dieses Video ersetzt keine Therapie. Wenn es dir akut schlecht geht, wende dich an ärztliche oder therapeutische Hilfe. Telefonseelsorge (kostenlos, rund um die Uhr): 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.

Quellen: Marsha M. Linehan, DBT Skills Training Manual (Distress Tolerance, Handout 4 – Crisis Survival Skills).

Musik/Ton: Soundeffekt "Steam hisses" von urupin (freesound.org), CC BY 4.0.

Auch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=4GSN-fl9Vss
</description>
      <itunes:summary>Marcus steckt fest: eine überhitzte Kaffeemaschine zischt ihn an, eine unsichtbare Hand zeichnet ihn in dreifacher Geschwindigkeit auf ein Whiteboard, und er ist kurz davor, die Espressotasse an die Wand zu werfen.

Statt ihm zu erklären, was er tun sollte, wendet seine Gesprächspartnerin den DBT-Skill STOP direkt an – live, mitten in der Eskalation. Vier Buchstaben, vier Schritte: S wie Stoppen – keinen Muskel bewegen. T wie Tritt zurück – innerlich oder tatsächlich Abstand gewinnen. O wie Observe – beobachten, was Fakt ist und was nur Interpretation. P wie Planvoll handeln – erst dann entscheiden, ausgerichtet an den eigenen Zielen.

STOP löst das Problem nicht. Es schafft die Lücke zwischen Auslöser und Reaktion, in der alles andere überhaupt erst möglich wird.

Hinweis zur Einordnung: Die im Video genannten Erklärungen zu Amygdala, präfrontalem Cortex und einer Dauer von etwa zehn Sekunden sind ein verbreitetes Erklärmodell, stehen so aber nicht im DBT-Material. Linehan beschreibt den Skill funktional und nennt bewusst keine feste Dauer.

Dieses Video ersetzt keine Therapie. Wenn es dir akut schlecht geht, wende dich an ärztliche oder therapeutische Hilfe. Telefonseelsorge (kostenlos, rund um die Uhr): 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.

Quellen: Marsha M. Linehan, DBT Skills Training Manual (Distress Tolerance, Handout 4 – Crisis Survival Skills).

Musik/Ton: Soundeffekt "Steam hisses" von urupin (freesound.org), CC BY 4.0.

Auch als Video: https://www.youtube.com/watch?v=4GSN-fl9Vss
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      <pubDate>Mon, 27 Jul 2026 10:00:00 +0000</pubDate>
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